Am 29.03.2014 haben wir in Aachen in der Vorrunde des Viererpokals auf NRW-Ebene mitgespielt. Leider haben sich die besten Spieler des Vereins rar gemacht, so dass wir gegen Spieler mit mindestens 500 DWZ mehr antreten mussten. Keine leichte Aufgabe...

Als erster musste Fred seine Partie aufgeben, im zwölften Zug ließ er sich zu a6 hinziehen, dieser öffnete seinem Gegner jedoch die Möglichkeit zu Sc3-a4-b6 mit unangenehmer Wirkung auf die Stellung. Zwar gab es dann im neunzehnten Zug einen Winner-Zug mit Sc5!! für Schwarz, den ließ Fred aber leider aus, ebenso hätte 23. Tdd8 statt Tfd8 die Stellung in der Waage gehalten, jedoch hatte Fred Gegenspiel mit doppeltem Bauerngewinn für eine Qualität im Sinn. Leider kippte das Spiel mit 24. a4! komplett und Weiß war positionell auf der Siegerstraße. Es kam, wie es kommen musste: Nach dem 31. Zug von Schwarz wurden die zwei Euro überschritten (Weiß erhielt Stellungsbewertung von 2 Bauern) und im 34. Zug bei 2,30 Euro war es dann genug.

Bei Dieter sah es ähnlich dramatisch aus, den Anzugsvorteil hat er ebenfalls im zwölften Zug verspielt, hier war es a3. Anschließend ließ ihm sein Gener allerdings kein Schlupfloch mehr, so dass sich die Stellung Zug um Zug immer weiter verschelchterte. Der Zug des weißen Monarchen im 28. Zug kostete ihn dann schon forciert das Leben, bei erkennbarem Matt im 31. Zug war es dann vorbei.

An Brett 1 konnte Jannis sehr lange mit seinem Gegner mithalten, erst in der späten Phase des Mittelspiels griff er im 29. Zug fehl und besiegelte ebenfalls durch den Bauernzug h3 seinen Niedergang, statt mit d6 seinen Freibauern voran zu treiben.

Erfreulicherweise gab es dann aber doch keine 4:0-Klatsche, denn Alexander konnte seinem Genger ein in keiner Phase des Spiels gefährdetes Remis im 61. Zug abtrotzen.

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